Geteilte Familienlisten — Einkauf, Packliste und To-dos an einem Ort
Schluss mit Klebezetteln am Kühlschrank. FamilyBoard hat jetzt geteilte Familienlisten in vier Varianten — Einkauf, Packen, To-do und Sonstiges — für die ganze Familie in Echtzeit auf iOS und im Web.

Es gibt diesen einen Mittwochabend, an dem Mia im Supermarkt steht und Olle von zu Hause anruft. "Hast du dran gedacht, dass wir Hackfleisch brauchen?" — und sie weiß es nicht. Sie hat den Klebezettel am Kühlschrank morgens kurz gesehen, aber stand da Hackfleisch oder Hundefutter? Sie kauft beides.
Genau dieses Problem wollten wir lösen. Heute fügen wir geteilte Familienlisten zu FamilyBoard hinzu.
Was es ist
Vier Listentypen, alle für die ganze Familie in Echtzeit sichtbar:
- 🛒 Einkauf — die Wocheneinkaufsliste, separate Liste für den Weinladen
- 🎒 Packen — Skiwoche, Schwimmlager, Übernachtung bei Oma
- ✓ To-do — was kein Kalendertermin ist, aber trotzdem erledigt werden muss
- 📋 Sonstiges — Buchtipps, Geschenkideen, Restaurants zum Ausprobieren
Du findest sie unter Listen in der iOS-App und unter /app/lists im Web. Wer Hackfleisch von zu Hause hinzufügt — Mias Telefon an der Kasse leuchtet auf, und die Zeile erscheint.
So funktioniert es
Eine Liste gehört der Familie, nicht einer Person. Wenn du eine anlegst, gehört sie der Familie, und jedes Mitglied kann lesen, ergänzen und abhaken.
- Liste anlegen. Listen öffnen, +, Typ wählen, Name geben. "Wocheneinkauf", "Packen Allgäu", "Badrenovierung".
- Einträge hinzufügen. Zeile für Zeile. Erscheinen sofort auf jedem Gerät — kein Lade-Spinner, kein Sync-Button.
- Abhaken. Erledigtes Hackfleisch rutscht ans Ende der Liste, leicht ausgegraut, einfach zu reaktivieren.
- Sortieren. Offen oben, erledigt unten. Mit einem Tipp die erledigten löschen, wenn die Liste zu lang wird.
Bewusst einfach gehalten. Wir haben Familien gesehen, die "smarte" Einkaufslisten aufgeben, weil das Erklären für den Partner zu mühsam ist. Das hier soll sich anfühlen wie ein Klebezettel — nur eben digital.
Drei Listen, die die meisten anlegen werden
Der Wocheneinkauf. Eine laufende Liste, die nie ganz leer wird. Montag Milch dazu, Dienstag Äpfel, Mittwoch jemand einkaufen — Rest bleibt stehen.
Die Packliste vor einer Reise. Eine Woche vor dem Skiurlaub angelegt, nach der Rückkehr gelöscht. "Helme?" — schon drauf. "Thermoskanne?" — Olle hat sie gestern abgehakt.
Die Renovierung. Keine Kalendertermine, aber Pflicht. "Fliesen bestellen", "Elektriker buchen", "Neue Duscharmatur kaufen". Erledigtes wird abgehakt, Historie bleibt einen Monat sichtbar.
Trade-offs
Bewusst nicht gebaut:
- Mengen und Einheiten. "3 kg Mehl" tippst du selbst. Ein Einheiten-Dropdown wäre Reibung.
- Sortierung nach Gang. Klingt klug, ist selten richtig — Läden unterscheiden sich, Gewohnheiten auch.
- Wiederkehrende Listen. Die Wochenliste ist nicht wiederkehrend — sie lebt weiter, du leerst sie wann du willst.
Es ist eine Liste. Das reicht.
Unter der Haube
Die Tabellen lists und list_items liegen auf Supabase mit RLS-Policies, die prüfen, dass lesende und schreibende Nutzer zur gleichen Familie wie die Liste gehören. Optimistic add — beim Tippen erscheint die Zeile sofort, der Server gleicht im Hintergrund ab. Das done-Flag auf Items steuert die Sortierung.
Migration 0054_lists_and_list_items.sql für alle, die ins Schema schauen.
Jetzt ausprobieren
iOS-App via TestFlight aktualisieren oder familyboard.io öffnen und im Menü auf Listen. Erste Liste in unter 10 Sekunden. Partner einladen, falls noch nicht in der Familie — der Klebezettel am Kühlschrank ist ab heute überflüssig.