KI-Packliste — von der leeren Tasche zur kompletten Packung in zehn Sekunden
Tippe Reisename, Daten und Kinderalter. FamilyBoard erstellt eine vollständige Packliste, abgestimmt auf Wetter, Dauer und wer mitkommt.

Es ist Donnerstagabend, am Samstagmorgen geht es in die Berge, und auf dem Bett liegt ein leerer Koffer. Olle braucht den Helm — ja. Thermohose — passt sie noch? Hugo ist seit letztem Jahr aus seinen Skischuhen herausgewachsen. Und Sonnenbrille. Sonnencreme. Die kältetaugliche Sorte. Du fängst an, in dein Handy zu tippen, und merkst, dass du genau dieselbe Liste schon im Januar gemacht hast — sie ist aber weg.
Heute veröffentlichen wir KI-Packliste in FamilyBoard. Tippe den Reisenamen, die Daten und wer mitkommt. Zehn Sekunden später hast du eine vollständige Packliste, abgestimmt auf Ziel, Dauer und Kinderalter.
Was es ist
Listen → + Neue Liste → Packliste (KI). Drei Felder:
- Reisename (z.B. Tirol, Skiwoche 2026)
- Daten (Anfang und Ende)
- Wer mitkommt — FamilyBoard nimmt das Alter der Kinder aus deiner Familie
Klick Generieren. Innerhalb von zehn Sekunden hast du eine vollständige Packliste, nach Kategorien gruppiert:
- Kleidung pro Person — passend zur Saison und zum Ziel
- Schuhe und Oberbekleidung
- Hygiene und Toilettenartikel
- Medikamente und Erste Hilfe — inkl. der oft Vergessenen (Pflaster, Magenmittel)
- Technik (Ladegeräte, Adapter, Kopfhörer)
- Aktivitätsspezifisches (Ski, Badesachen, Gummistiefel)
- Dokumente (Ausweis, Impfpass falls relevant)
Die Liste ist eine normale FamilyBoard-Liste — die ganze Familie hakt in Echtzeit ab. Mia packt die Kinder im Schlafzimmer, Olle die gemeinsamen Sachen im Flur. Beide sehen, was fertig ist.
Warum wir es gebaut haben
Wir haben mit 30 Eltern über Reisepacken gesprochen. Das Muster war überall gleich:
- Du merkst immer am Tag nach der Ankunft, dass etwas fehlt
- Du machst die gleiche Liste jede Reise, weil du die alte nicht findest
- Du machst sie allein, obwohl zwei Erwachsene packen
- Sie lebt auf einem Post-it, einer SMS an dich selbst oder im Kopf
KI-Packliste nimmt dir die ersten 80 % davon ab. Du startest nicht bei Null. Du startest bei einer ernstzunehmenden, vollständig wirkenden Liste, die du dann anpasst — "Sonnenbrille brauchen wir nicht, Februar in Tirol", abhaken. "Wir brauchen auch Olles Inhalator", hinzufügen.
Technisch
Eine Supabase-Edge-Function namens generate_packing_list schickt deinen Input an gpt-4o-mini mit einem strukturierten Output-Schema. Das Modell bekommt zusätzlich:
- Die Saison (aus den Daten)
- Eine kurze Notiz zum Ziel, wenn es bekannt ist (Tirol, Mallorca, Tokio)
- Eure Familienzusammensetzung (Erwachsene, Kinder, Alter)
Die Ausgabe ist JSON, das wir zu einer echten Liste parsen. Die Kategorien sind fix — das Modell darf keine neuen erfinden — sodass jede generierte Liste gleich aussieht.
Wir speichern deinen Input nicht über den Aufruf hinaus. Kein Tracking-Datensatz, kein Modelltraining auf euren Reisezielen.
Im kostenlosen Plan: 3 Generierungen pro Monat. Premium hat kein Limit.
Bewusste Entscheidungen
Nur Freitext-Anpassung. Du kannst nicht "Thermosachen haben wir schon" angeben — du musst es nachträglich abhaken. Wir hatten Checkboxen im Prototyp, niemand hat sie genutzt.
Keine Echtzeit-Wetterdaten. Wir haben überlegt, Wetter von dwd.de zu ziehen — aber Prognosen über 5 Tage hinaus sind zu unsicher. Das Modell weiß, dass Tirol im Februar kalt ist; das reicht.
Keine Verschmelzung mit alten Listen. Jede Generierung ist eine frische Liste. Jede Reise hat ihren eigenen Kontext.
Ausprobieren
KI-Packliste ist ab heute in der iOS-App (TestFlight), auf familyboard.io ab KW 19. Neue Liste anlegen, Packliste (KI) wählen, drei Felder ausfüllen. Zehn Sekunden später ist Sonnencreme-Erinnern nicht mehr deine Aufgabe — sondern die der Liste.
Das ist das Feature, das wir selbst während der Entwicklung am meisten benutzt haben. Persönlich habe ich die letzten zehn Jahre mindestens drei Sachen pro Reise vergessen. Diese Woche nichts. Das ist einen Blogbeitrag wert.